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25.10.2026
Neues vom Fichtelgebirgsverein Ortsverein Speichersdorf e.V.Herbstkonzert 2026Junge Talente begeistern wieder mit musikalischer Vielfalt
Mit einem abwechslungsreichen Programm aus klassischer Musik, bekannten Melodien, schwungvollen Rhythmen und modernen Arrangements hat das Herbstkonzert der FGV-Musikschule Speichersdorf am Samstagabend, 24. Oktober, in der Festhalle eindrucksvoll die musikalische Vielfalt der Einrichtung unter Beweis gestellt. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen präsentierten gemeinsam mit den Speichersdorfer Musikanten ein facettenreiches Konzert, das solistische Darbietungen, kammermusikalisches Zusammenspiel und gemeinsames Musizieren auf gelungene Weise miteinander verband. Dabei wurde deutlich, wie viel Freude die jungen Musiker am Erarbeiten und Präsentieren ihrer Stücke haben und welchen Stellenwert die musikalische Nachwuchsförderung in Speichersdorf einnimmt.
Durch das Programm führte Musikschulleiter Heinz Schmidt, der in seiner Begrüßung die Bedeutung der musikalischen Ausbildung hervorhob. Die Musikschule unterrichtet aktuell rund 90 Schülerinnen und Schüler – vom vierjährigen Kind bis zum 70-jährigen Senior – und bietet ein breites Spektrum an Instrumental- und Gesangsunterricht. Ein Team aus sieben Lehrkräften vermittelt dabei nicht nur den Umgang mit verschiedenen Instrumenten, sondern fördert auch Gesang, Tanz und sogar Bühnentechnik. „Musik ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes wie im Leben eines jeden“, betonte Schmidt. Neben dem Unterricht erfülle die Musikschule auch die wichtige Aufgabe, Motivation und Präsentation zu fördern. Das Herbstkonzert bot dafür einmal mehr eine eindrucksvolle Bühne.
Den musikalischen Rahmen gestalteten die Speichersdorfer Musikanten, die mit einem breit gefächerten Repertoire von traditioneller Blasmusik bis zu modernen und unterhaltsamen Arrangements überzeugten. Mit „Autumn Night Rock“ von Steve McMillan eröffneten sie den Konzertabend schwungvoll. Im weiteren Verlauf spannten sie den Bogen über „Forever Young“ bis hin zu „Die Sonne geht auf“, „Eine letzte Runde“, „Hinterm Horizont“ und „Ich war noch niemals …“. Die Auswahl zeigte, dass die Musiker sowohl rockige Klänge als auch bekannte Melodien und gefühlvolle Titel wirkungsvoll auf die Bühne bringen können.
Einen besonderen Reiz erhielt der Abend durch die große Bandbreite der solistischen Beiträge. Die jungen Künstler stellten sich mit Werken aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen vor und bewiesen dabei Mut, Konzentration und musikalisches Einfühlungsvermögen. Im Bereich der klassischen Musik überzeugten die Violinisten Julius Dorsch und Leonard Lehner mit „Spaßvogel“ von Alexander Gretchaninoff. Alexandra Burbach und Emanuel Lehner präsentierten als Violinduo eine „Sonatine“ von Antonín Dvořák. Beide Beiträge verdeutlichten, wie wichtig das gemeinsame Musizieren für das Zusammenspiel, die rhythmische Sicherheit und das gegenseitige musikalische Zuhören ist.
Auch die Klavierklasse wartete mit abwechslungsreichen Darbietungen auf. Ryan Suttner interpretierte das „Largo“ aus Antonín Dvořáks neunter Sinfonie „Aus der neuen Welt“, während Sedu Nanewortor Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“ in einer Bearbeitung von Fritz Emonts vortrug. Lotta Kaußler stellte sich mit einem dreisätzigen Stück von Aniko Drabon vor. Elisa Saponaro setzte mit einem „Griechischen Volkslied“ einen klanglich reizvollen Akzent. Amelie Veigl präsentierte „Promises“ von Martha Mier, während Fanni Striegl mit einer dreisätzigen Sonatine von Anton Diabelli das klassische Klavierrepertoire vertrat. Die unterschiedlichen Werke zeigten, wie die Schüler Schritt für Schritt an musikalische Gestaltung, Ausdruck und technische Anforderungen herangeführt werden.
Die Gesangsdarbietungen sorgten ebenfalls für besondere Momente. Emanuel Lehner interpretierte das „Ave Maria“ in einer Fassung nach Bach und Gounod und stellte dabei sein Können als Solist unter Beweis. Der Schülerchor brachte mit bekannten Titeln wie „Biene Maja“, „Ja, ich sitze im Sonnenschein“ und „Pippi Langstrumpf“ fröhliche und vertraute Melodien auf die Bühne. Die Mischung aus Kinderliedern, Filmmusik und populären Klassikern sprach unterschiedliche Generationen an und verlieh dem Konzert eine lebendige, familienfreundliche Note.
Auch die Bläserausbildung nahm einen wichtigen Platz im Programm ein. Die Bläserklasse präsentierte Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ und zeigte damit, wie junge Instrumentalisten gemeinsam einen musikalischen Klangkörper entwickeln. Bei den solistischen Trompetenbeiträgen überzeugten Emil Kaußler mit „The Paper Boy“ und Lukas Busch mit Mozarts „Kleiner Nachtmusik“. Alina Brehm widmete sich auf der Querflöte „El condor pasa“, während Aliya Prokoph mit einem Werk aus der zweiten Suite in h-Moll von Johann Sebastian Bach einen klassischen Akzent setzte. Leonard Lehner ergänzte das Programm mit einem Stück aus Bachs „Bauernkantate“ auf der Blockflöte. Die Vielfalt der Blasinstrumente und die unterschiedlichen musikalischen Charaktere der Werke machten deutlich, wie breit die Ausbildung an der FGV-Musikschule aufgestellt ist.
Ein weiteres Glanzlicht bildeten die Beiträge der Akkordeon- und Gitarrenschüler. Rafael Fries interpretierte „I Follow Rivers“, während das Akkordeontrio Baranulkin mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms in einer Bearbeitung von Falls-Rini rhythmische Energie auf die Bühne brachte. Maxim Krieger präsentierte auf der Gitarre das traditionelle Stück „Dorogoj dalniju“. Gemeinsam mit Mario Lehner spielte er zudem „Hasta la vista“. Selike Nanewortor setzte mit „Pippi Langstrumpf“ von Georg Riedel einen unterhaltsamen Akzent, Philipp Brehm stellte mit der „Spanischen Romance“ die klanglichen Möglichkeiten der Gitarre heraus. Das Violinenquartett mit „Danza Jakinson“ und das Akkordeonquintett mit „La Cumparsita“ von Gerardo Matos Rodríguez rundeten die kammermusikalischen Beiträge ab.
Neben der musikalischen Präsentation gehörten auch Ehrungen zum Programm. Gemeinsam mit Bürgermeister Christian Porsch und Norbert Lodes, Musiklehrer und Dirigent der Speichersdorfer Musikanten, zeichnete Musikschulleiter Heinz Schmidt die Nachwuchsmusiker Lukas Busch und Emil Kaußler aus. Beide hatten beim Leistungswettbewerb des Nordbayerischen Musikbundes die Leistungsprüfung D1 an der Trompete erfolgreich absolviert. Für ihre Leistungen erhielten sie das Leistungsabzeichen in Bronze und eine Urkunde. Die Auszeichnung würdigte nicht nur ihre musikalischen Fortschritte, sondern auch die Ausdauer und Disziplin, die das Erlernen eines Instruments erfordert.
In seinem Grußwort ging Bürgermeister Christian Porsch auf die finanzielle Unterstützung der Musikschule durch die Gemeinde ein. Angesichts immer knapper werdender Haushaltsmittel sei man gezwungen, neue Wege zu gehen. Porsch äußerte deshalb den Wunsch, die musikalische Ausbildung und Teile der Musikschularbeit künftig stärker über die Offene Ganztagsschule zu fördern. Ziel sei es, das hohe Niveau der Ausbildung auch in den kommenden 30 Jahren zu erhalten. Damit unterstrich das Gemeindeoberhaupt die Bedeutung der Musikschule für das kulturelle Leben und die Förderung junger Menschen in Speichersdorf.
Den Abschluss gestalteten die Speichersdorfer Musikanten mit weiteren schwungvollen und unterhaltsamen Titeln. Mit „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer und „Eine letzte Runde“ von Markus Nentwich sowie den Arrangements „Hinterm Horizont“ und „Ich war noch niemals …“ bewiesen sie noch einmal ihre musikalische Vielseitigkeit. Die abwechslungsreiche Auswahl sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang und bildete einen gelungenen Schlusspunkt des Konzertabends.
So präsentierte sich das Herbstkonzert der FGV-Musikschule Speichersdorf als lebendiges Schaufenster musikalischer Nachwuchsarbeit. Es verband klassische Werke mit moderner Unterhaltung, individuelle Leistungen mit gemeinschaftlichem Musizieren und musikalischen Anspruch mit spürbarer Freude. Die Auftritte der jungen Künstler und das Engagement der Lehrkräfte zeigten eindrucksvoll, wie wichtig eine kontinuierliche musikalische Förderung für die kulturelle Vielfalt einer Gemeinde ist.
Ein Bericht von Dr. Wolfgang Hübner
Die FGV Musikschule informiertMusikschule Speichersdorf: Musik entdecken, Talente fördern und gemeinsam Freude haben
Musik eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Welten, fördert Kreativität und Gemeinschaft und macht vor allem eines: Spaß. Die Musikschule des Fichtelgebirgsvereins Speichersdorf bietet deshalb ein vielseitiges musikalisches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen.
Petersfeuer 2026In einer Zeit, in der Tag und Nacht gleich lang sind, war die Tauritzmühle vor allem für Kinder wieder Treffpunkt, um das Petersfeuer zu entzünden und den Sommer begrüßen. Der Namens- und Gedenktag „Peter und Paul“ wird alljährlich am 29. Juni zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus begangen. Das Brauchtum aufrecht zu erhalten und zu pflegen hat sich der FGV auf die Fahnen geschrieben. Zum sechsten Mal hatte deshalb die größte Ortsgruppe im Fichtelgebirgsverein unter die große Linde der Tauritzmühle eingeladen, um die diese alte Tradition lebendig zu erhalten. Auch "Petrus" meinte es gut mit dieser Traditionsveranstaltung und sorgte für einen warmen Sommerabend. 23 Gäste konnte der FGV Vorsitzende Dieter Kottwitz zu dieser Veranstaltung begrüßen.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrerin Andrea Kühn und Pfarrer Sven Grillmeier begannen die Feierlichkeiten. Es wurden Kirchenlieder gesungen, das Vater Unser gebetet und das Feuer gesegnet. Es herrschte eine stimmungsvolle Atmosphäre im Freien. Alle Kinder, Familien und Interessierten waren hierzu herzlich eingeladen, gemeinsam diesen besonderen Gedenktag zu feiern. Die Feier wurde aufgrund der wechselhaften Witterung unter dem Vordach der Tauritzmühle abgehalten.
"Das Petersfeuer ist ein Zeichen dafür, dass die Liebe zu Gott brennen muss", so Pfarrer Sven Grillmeier. In den Fürbitten beteten die Kinder und Erwachsenen für das Feuer des Glaubens, für brennenden, liebvollen Umgang untereinander und mit der Schöpfung. "Ist es schön an Peter und Paul, füllt's uns die Taschen und das Maul." Entsprechend gab es Frisches vom Bäcker und Metzger. In geselliger Runde klang der Abend schließlich mit vielen Gesprächen und gemütlichem Beisammensein bis in die einbrechende Dunkelheit aus.
Wandertouren 2. Halbjahr 2026Unsere geplanten Wandertouren für das 2. Halbjahr. Details zu den einzelnen Terminen werden rechtzeitig bekanntgegeben
Radtouren 2. Halbjahr 2026Unsere geplanten Radtouren für das 2. Halbjahr. Details zu den einzelnen Terminen werden rechtzeitig bekanntgegeben
Outdoor & Fire 2026Laufen – Biken – Genießen: OUTDOOR & FIRE 2026 begeistert mit Vielfalt und Naturerlebnis
"Outdoor & Fire: Erlebe Natur!" heißt es seit 2017 im Ortsverein Speichersdorf des Fichtelgebirgsvereins. Da nämlich feierte diese Veranstaltung ihre Premiere. Innerhalb der Vorstandschaft und dem Team „Kultur in der Mühle“ waren sich alle einig, dass diese sehr erfolgreiche Veranstaltung auch im Jahr 2026 wieder stattfinden müsse. Bereits zum neunten Mal verwandelte sich das Gelände rund um die Tauritzmühle in ein Mekka für Natur- und Sportbegeisterte. Unter dem Motto „Laufen – Biken – Genießen: Erlebe Natur!“ hatte der Fichtelgebirgsverein Speichersdorf zur Veranstaltung OUTDOOR & FIRE 2026 eingeladen – und über 100 Teilnehmer folgten der Einladung. Auch Petrus hatte es mit den Sportlern und dem Veranstalter gut gemeint und sorgte für frühsommerliche Temperaturen.
Organisiert wurde das Event vom FGV unter der Leitung des Kulturreferenten Rainer Prischenk. Auch in diesem Jahr bot das bewährte Konzept eine gelungene Mischung aus Bewegung, Naturerlebnis, Genuss und Geselligkeit. Bei bestem Wetter erkundeten die Teilnehmer den südlichen Rand des Fichtelgebirges auf ganz unterschiedliche Weise.
Wieder mit dabei bei der trail-Tour waren befreundete Mountainbiker vom FGV Ortsverein Bad Berneck, die mit mehreren Teilnehmern zur Tauritzmühle angereist waren und bereits innerhalb des FGV eine eigene Radfahrgruppe gegründet haben.
Insgesamt standen sieben Aktivitäten zur Auswahl. Ob sportlich ambitioniert auf dem Mountainbike-Trail oder beim Mountainbike-Flow, gemütlich beim Comfort-Radeln für Jung und Alt, bei einer klassischen Wanderung, einer Hundewanderung, einer Familienwanderung oder beim gemeinsamen Joggen – für jede Altersgruppe und jedes Leistungsniveau war das passende Angebot dabei.
Die Gruppen starteten gestaffelt zwischen 14 und 17 Uhr am Nebenhaus der Tauritzmühle und wurden von ortskundigen Mitgliedern des FGV begleitet. Ein besonderes Highlight erwartete die Teilnehmer nahe der Tauritzmühle: Dort lud eine eigens aufgestellte Wellnessliege mit herrlichem Blick auf Rauhen Kulm und Armesberg zu einer kurzen Verschnaufpause ein. Als kleine Überraschung gab es für alle eine süße oder flüssige Stärkung – ein liebevoller Akzent, der inzwischen zur geschätzten Tradition geworden ist.
Gegen 18 Uhr kehrten alle Gruppen zum Veranstaltungsort zurück, wo bereits der nächste Höhepunkt wartete: die stimmungsvolle After-Sport-Party am großen Lagerfeuer. Musikalisch umrahmt wurden regionale Spezialitäten serviert: saftige Burger vom Weiderind, vegetarische Alternativen, Bratwürste sowie feine Käsespezialitäten. Auch Gäste, die nicht an den sportlichen Aktivitäten teilgenommen hatten, waren herzlich willkommen und ließen den Abend in geselliger Runde am Feuer ausklingen.
OUTDOOR & FIRE hat sich längst als fester Bestandteil im Jahreskalender des FGV Speichersdorf etabliert und überzeugte auch 2026 erneut mit seinem besonderen Konzept: Natur erleben, Gemeinschaft spüren. Im kommenden Jahr darf sich die Region bereits auf ein kleines Jubiläum freuen – dann wird die beliebte Veranstaltung zum zehnten Mal stattfinden.
Ostereiersuchen 2026Großes Ostereiersuchen auf der Tauritzmühle begeistert zahlreiche Familien
Strahlende Kinderaugen, fröhliches Lachen und ein Hauch von Abenteuer erfüllten am Osterwochenende das Gelände rund um die Tauritzmühle. Der Ortsverein des Fichtelgebirgsvereins hatte zum traditionellen Ostereiersuchen eingeladen – und mehr als 800 bunt gefärbte Eier warteten darauf, von den kleinen Spürnasen entdeckt zu werden.
Petrus zeigte sich dabei von seiner besten Seite: Pünktlich zum Beginn der Veranstaltung hörte der Regen auf und bescherte Besuchern wie Veranstaltern einen rundum gelungenen Nachmittag. Zahlreiche Mädchen und Buben, auch aus benachbarten Gemeinden, machten sich gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern, ausgestattet mit Körbchen und viel Vorfreude, auf die Suche.
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