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21.02.2026
Winterfeuer "Fire & Ice" 2026Eingebettet in ein dichtes, weißes Winterkleid ging es beim Fire & Ice-Abend des Fichtelgebirgsvereins auf der Tauritzmühle wieder einmal wohlig-warm, kuschelig und heimelig zu. Trotz mehrerer parallel stattfindenden Veranstaltungen im Gemeindegebiet durften sich die FGV-Programmmacher um Rainer Prischenk bei der siebten Auflage ihres Winterfeuers über eine stattliche Besucherzahl freuen. Viele Gäste nutzten am Vorabend des Dreikönigstages die besondere Atmosphäre der einbrechenden Dunkelheit, um der Veranstaltung einen Besuch abzustatten – und zugleich symbolisch die Grillsaison 2026 zu eröffnen.
Jahreshauptversammlung 2025Der 1. Vorsitzende des Fichtelgebirgsverein Speichersdorf Dieter Kottwitz eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung der Anwesenden. In seinem Rückblick betonte er, dass der Ortsverein auch im vergangenen Jahr auf zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen und Projekte zurückblicken konnte. Die traditionellen Events „Fire & Ice“ sowie „Outdoor & Fire“ waren erneut sehr gut besucht und haben sich mittlerweile weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen gemacht. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei den engagierten Organisationsteams – weitere helfende Hände sind jederzeit herzlich willkommen.
Zum Stichtag November 2025 zähle der Verein 807 Mitglieder. Damit liegt der Mitgliederstand um zwölf Personen unter dem des Vorjahres. Auch wenn dieser Rückgang gering erscheint, zeigt er dennoch, dass es zunehmend schwieriger wird, neue Mitglieder zu gewinnen.
Im Laufe des Jahres wurden zudem mehrere notwendige Investitionen getätigt. Der defekte Heizeinsatz des Kachelofens musste kurzfristig ersetzt werden, da eine weitere Nutzung nicht mehr zulässig war. Ein neuer Einsatz wurde bestellt und bereits eingebaut. Die Kosten beliefen sich auf 4.149 Euro, eine Förderung war hierfür nicht möglich. Darüber hinaus konnte eine länger geplante Maßnahme umgesetzt werden: der Bau eines barrierefreien Stegs über den Tauritzbach. Die 6,5 Meter lange und einen Meter breite Lärchenholzbrücke mit beidseitigem Geländer und Gitterrostbelag kostete 6.485 Euro. Finanziert wurde das Projekt über ein LEADER-Förderprogramm sowie einen Zuschuss aus der Rotmaincenter-Wanderaktion. Für das Jahr 2026 ist eine Teilsanierung der Plattformen an den beiden Biberstegen geplant. Vorgesehen ist die Erneuerung von Pfosten und Geländern. Die Gesamtkosten betragen rund 4.490 Euro, eine Förderzusage über 80 Prozent liegt bereits vor.
Großes Glück hatte der Verein im Juli: Am Samstag, den 12. Juli kam es infolge einer Überspannung zu einem Brand im Schaltschrank. Das Pächterehepaar reagierte schnell und organisierte die Reparatur eigenständig. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den Firmen Kaußler und Zetlmeisl für ihre rasche und fachkundige Unterstützung. Der entstandene Schaden beläuft sich derzeit auf rund 17.400 Euro und wird über die Versicherung abgewickelt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement das vielfältige Vereinsleben erst möglich machen. Ebenso bedankt sich der Verein bei der Gemeinde Speichersdorf, der ILE Frankenpfalz, der LAG Bayreuther Land e. V. sowie dem Hauptverein in Wunsiedel für die kontinuierliche Unterstützung.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gedachte der Verein in einer stillen und feierlichen Totenehrung seiner verstorbenen Mitglieder zwischen den beiden letzten Jahreshauptversammlungen. Die Anwesenden erhoben sich von ihren Plätzen, um gemeinsam innezuhalten und der Verstorbenen zu gedenken. Mit dieser kurzen, aber intensiven Gedenkminute wurde daran erinnert, dass das Leben endlich und vergänglich ist. Der Verein nahm Abschied von seinen langjährigen Mitgliedern Jürgen Vogel, Erna Zeitlmann, Horst Altmann, Georg Kalb, Lotte Schäller, Elsa Grüner, Johanna Nerlich, Peter Lindner, Lina Braun, Norbert Veigl sowie vom Vereinsgründer und jahrzehntelangen Obmann Siegfried Schäller. In bewegenden Worten wurde an die gemeinsamen geselligen Stunden erinnert, die mit den Verstorbenen erlebt werden durften. Sie alle sollen dem Verein in dankbarer und guter Erinnerung bleiben.
Kottwitz durfte in seiner Eigenschaft als Referent für Wandern auch dieses Mal wieder auf ein sehr aktives Wanderjahr der Donnerstag-Wanderer zurückblicken. Von Januar bis Mai fanden die Wanderungen im 14-tägigen Rhythmus statt, ab Juni wurde dann wöchentlich jeden Donnerstag gewandert. Fest zum Jahresprogramm gehören zudem eine jährliche Mehrtageswanderung sowie ein gemeinsamer Hüttenabend. Die Organisation der Touren erfolgt mittlerweile überwiegend digital. Die WhatsApp-Gruppe „Donnerstag Wanderer“ zählt aktuell rund 90 Mitglieder und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation. Bereits am Sonntagabend sind dort die detaillierten Informationen zur jeweils nächsten Wanderung abrufbar. Acht engagierte Wanderführer stellten für das Wanderjahr 2025 ein umfangreiches Programm auf die Beine. Insgesamt wurden 38 Tageswanderungen, eine Mehrtageswanderung sowie ein Hüttenabend geplant und durchgeführt. Dieses große Angebot wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Wanderführer nicht möglich gewesen – dafür gilt ihnen ein besonderer Dank. Der offizielle Abschluss des Wanderjahres findet am Donnerstag, den 4. Dezember, mit der traditionellen Jahresabschlusswanderung und einer gemeinsamen Schlusseinkehr in der Tauritzmühle statt. Bis zum heutigen Zeitpunkt nahmen 1.167 Personen an den Donnerstag-Wanderungen teil. Gemeinsam wurden 416 Kilometer in der heimischen Region zurückgelegt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Zuspruch von 32 Teilnehmenden pro Wanderung bei einer mittleren Streckenlänge von 11,2 Kilometern. Ein weiterer Höhepunkt war die Mehrtageswanderung auf dem Franz-Josef-Kaiser-Weg, an der 27 Wanderfreunde teilnahmen. Die Gesamtlänge dieser Tour betrug 53 Kilometer. Im Anschluss an die Jahresabschlusswanderung wird bereits das Wanderprogramm für das erste Halbjahr 2026 geplant. Zum Abschluss richtet das Organisationsteam seinen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden: Die Donnerstag-Wanderer machen jede Woche aufs Neue den gemeinsamen Wandertag zu einem besonderen Erlebnis.
Im Rahmen des Referats Naturschutz berichtete Kottwitz über zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die im Jahr 2025 umgesetzt und fortgeführt wurden. Ziel aller Aktivitäten ist es, wertvolle Lebensräume zu erhalten, die Artenvielfalt zu fördern und Natur für alle erlebbar zu machen. Die vereinseigene Krodelwiese wird weiterhin zweimal jährlich gemäht. Hierfür besteht ein Pflegevertrag mit dem Landschaftspflegeverband (LPV) Weidenberg. Ebenso wird das Biotop Kiesgrube in Zusammenarbeit mit dem LPV betreut. Für dieses Areal wurde eine Beweidung vereinbart. Zusätzlich stellte der Verein eine weitere Fläche zur Verfügung – entlang des barrierefreien Weges zu den Biberstegen und den vier Alleebäumen –, um den ökologischen Nutzen weiter zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Pflege der mittlerweile drei Streuobstwiesen des Ortsvereins. Diese werden regelmäßig betreut, bei Bedarf ergänzt und stehen auch den beiden vierten Klassen der örtlichen Schule für Neupflanzungen zur Verfügung. So wird Naturschutz mit Umweltbildung sinnvoll verbunden. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem dem Nützlingsgarten, der bewusst naturnah und „ungeordnet“ gestaltet ist, um Insekten optimale Lebensbedingungen zu bieten. Zwar wurden in diesem Jahr weniger Schmetterlinge beobachtet als in den Vorjahren, dennoch bleibt der Garten ein wichtiger Rückzugsraum für viele Arten. Auch die beiden Fischweiher im Bereich der Tauritzmühle zählen zur aktiven Naturschutzarbeit des Vereins. Ergänzt wird dieses Engagement durch die Zusammenarbeit mit der Kindergruppe des Bund Naturschutz, die hier jährlich ihr Ferienprogramm durchführt und unter anderem das Wasser des Tauritzbachs untersucht. Abgerundet wird das Naturschutzangebot durch den Naturerlebnispfad sowie die Biberstege in den Auen des Tauritzbachs. Sie ermöglichen es Besucherinnen und Besuchern, Natur nicht nur zu sehen, sondern auch unmittelbar zu erleben. Die Verantwortlichen betonten, dass hinter all diesen Projekten viel ehrenamtliche Arbeit steckt. Die Abteilung Naturschutz leistet diese mit großer Freude – denn der Erhalt der natürlichen Lebensräume ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Heimat.
Im Rahmen der jüngsten Versammlung wurde die Vorstandschaft des Ortsvereins neu gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Zum Vorsitzenden wurde Dieter Kottwitz für ein weiteres Jahr gewählt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden übernehmen Michael Pöllath (für ein Jahr), Wolfgang Teufel (für ein Jahr), Markus Brückner (für ein Jahr) sowie Uwe Schäffler. Das Amt des Schriftführers bekleidet weiterhin Hermann Eisenhut. Die Aufgaben des Wanderwarts sowie des Naturschutzwarts übernimmt erneut Dieter Kottwitz. Als Wege- und Markierungswart wurde Wolfgang Teufel bestätigt. Die Jugendarbeit liegt in den Händen von Kerstin Teufel. Für den Bereich Brauchtum und Kultur zeichnet wieder Rainer Prischenk verantwortlich, während Markus Brückner weiter als Referent für Presse- und Medienarbeit tätig ist. Die Musikschule des Vereins wird weiterhin von Heinz Schmidt geleitet. Das Amt des Kassenwarts der Musikschule übernimmt Michael Höhne. Als Kassenprüfer wurden Matthias Busch und Roland Vogel bestellt. Den Vorstand ergänzen die Beisitzerinnen Barbara Dierl, Carola Horn und Beisitzer Andreas Bender. Der Verein wünscht der neuen Vorstandschaft eine erfolgreiche Amtszeit und bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Pflanzaktion der 4. KlassenDie Klassen 4a, 4b und 4c machten sich gleich in der Früh auf, um mit ihren Lehrern von der Schule zur Tauritzmühle zu laufen. Dort wurden Sie von den Bauhofmitarbeiterinnen Monika Dolata, Sabrina Freiberger und Elisabeth Freiberger sowie dem Vorstand des FGV Speichersdorf Dieter Kottwitz erwartet. In dem gemeinsamen Projekt der Schule, der Gemeinde und dem FGV, der den Standort zur Verfügung stellt, wurden von den fleißigen Schülerinnen und Schülern ein Kirschbaum und zwei Apfelbäume fachgerecht eingepflanzt.
Bürgermeister Christian Porsch überbrachte zusammen mit Kerstin Caudle und Eva Vogel aus dem Rathaus eine kleine Stärkung und dankte allen Beteiligten für die gelungene Aktion in Sachen Umweltbildung. Das Projekt fand bereits zum vierten Mal statt und soll auch weiterhin durchgeführt werden. Die Kinder können nachhaltig ihre Streuobstbäume besichtigen und das Obst ernten.
Outdoor & Fire 2025Laufen – Biken – Genießen: OUTDOOR & FIRE 2025 begeisterte einmal mehr mit Vielfalt und Naturerlebnis. Bereits zum wiederholten Mal verwandelte sich das Gelände rund um die Tauritzmühle in ein Mekka für Natur- und Sportbegeisterte: Organisiert vom Fichtelgebirgsverein unter Leitung des Kulturreferenten Rainer Prischenk wurde auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm aus Bewegung, Genuss und Geselligkeit – ganz unter dem Motto: „Laufen – Biken – Genießen: Erlebe Natur!“
Bericht: Dr. Wolfgang Hübner
Ostereiersuchen 2025Groß waren Spannung und Abenteuerlust der Kinder beim traditionellen Eiersuchen der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins. Über 800 gefärbte Eier hatte der Osterhase am Ostersamstag rund um die Tauritzmühle versteckt. Es sollte zur Freude des Organisationsteams wieder einmal mehr ein sehr gut besuchtes Event mit über 300 Teilnehmern werden. Da es Petrus an diesem Tag besonders gut meinte, sollte es auch ein wirklich gelungener Nachmittag zur Freude der Besucher und der Veranstalter werden. Mädchen und Buben auch aus benachbarten Gemeinden machten sich in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern und mit Körbchen ausgestattet auf den Weg. Sogar Gäste aus Rosenheim und Augsburg waren mit von der Partie. Bevor es in die benachbarten Waldstücke ging, wurde die muntere Schar von FGV-Vorsitzenden Dieter Kottwitz vor der Tauritzmühle begrüßt. Damit es auch gerecht zuging, wurden die Kinder in die beiden Altersgruppen bis acht und bis 12 Jahre eingeteilt und in getrennte Waldgebiete entsandt. Die größeren Kinder führte Markus Brückner ins Zielgebiet, die Kleineren Michael Pöllath.
20 Eier trugen darüber hinaus noch Nummern, für die das Osterhasenteam eine kleine Überraschung aus den Händen der stellvertretenden Ortvereinsvorsitzenden parat hielt. Wenn ein Kind kein Ei fand, dann wurde durch das Organisationsteam schnell für Abhilfe und strahlende Kinderaugen gesorgt, indem ein paar Eier ins Körbchen gelegt wurden. Vorsitzender Dieter Kottwitz zollte am Ende den Teilnehmern ein großes Lob: "Heuer ging es außerordentlich fair zu und es war ein reibungsloser Ablauf", sagte er am Ende des zweistündigen fröhlichen Ostereiersuchens. Einige Kinder gaben sogar einen Teil ihres Fundes an andere Teilnehmer ab, die nichts gefunden hatten. Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten sehr viele Eltern mit ihren Kindern noch die Gelegenheit auf eine Einkehr in der Tauritzmühle und in den Biergarten.
Frühlingskonzert 2025In einem bunten Blumenstrauß aus Darbietungen unterschiedlichster Musikgattungen sowie Gesang und Tanz präsentierte sich das diesjährige Frühlingskonzert der FGV-Musikschule einmal mehr als echtes Highlight im Kulturkalender der Region. Über 50 musikalische Festakteure sorgten traditionell am Vorabend von Palmsonntag für klingende Frühlingsfreuden für alle Sinne.
In knapp 30 Auftritten unter der Leitung von Heinz Schmidt bewiesen Musikschüler im Alter von vier bis 60 Jahren eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig musikalische Bildung sein kann. Zahlreiche Musikliebhaber durften dabei in der festlich geschmückten Festhalle eine beeindruckende Bandbreite junger Talente erleben. Allen voran der Down-Syndrom Junge Max Schmeißner mit seinem Idol Jonas Kauper und seiner Musiklehrerin Lucia Horn. Das Überraschungstrio des Abends sorgte in einer bislang einzigartigen instrumentellen Konstellation von Veeh-Harfe, Steirischer Harmonika und Klavier für das Sahnehäubchen des Abends.
Das Frühjahrskonzert wurde durch die Speichersdorfer Musikanten mit dem schwungvollen „Kaiserin Sissi Marsch“ von Timo Dellweg eröffnet – ein Auftakt, der gleich für gute Laune sorgte. In weiterer Folge zeigten die verschiedenen Ensembles der Musikschule ihr Können. Mit traditionellen italienischen Klängen der „Tarantella“ über den feierlichen „Prince of Denmark’s March“ bis hin zu dem sommerlich beschwingten „Lambada“ wurde ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt.
Zwischen den Beiträgen ehrten Musikschulleiter Heinz Schmidt und Bürgermeister Christian Porsch engagierte Schülerinnen und Schüler sowie langjährige Förderer der musikalischen Arbeit in Speichersdorf. Sieben Künstler haben beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Bayreuth-Kulmbach mit Einzelstücken als Solisten und im Duett teilgenommen. Emanuel Lehner, Alina Brehm und Alexandra Burbach erreichten dabei jeweils einen ersten Platz. Dieser berechtigte zur Teilnahme am Landeswettbewerb, wo sie bei über 900 Schülern einen zweiten Preis erreichten. Damian Schmid, Sarah Lippert, Mario Lehner und Maxim Krieger belegten zweite Plätze.
„Die Schüler, betreut von einem Team aus sieben Lehrkräften, lernen nicht nur den Umgang mit verschiedenen Instrumenten, sondern auch Singen, Tanzen und sogar Bühnentechnik“, betonte Heinz Schmidt. „Musik ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes wie im Leben eine jeden. Die Musikschule erfüllt neben dem Unterricht auch die Aufgabe, Motivation und Präsentation zu fördern“, erklärte der 64-Jährige. Dies zeigte sich besonders in den vielen Auftritten junger Nachwuchstalente. Für sie bietet das Frühlingskonzert eine Bühne, auf der sie erste Bühnenerfahrungen sammeln können. Schmidt bedankte sich insbesonders bei den engagierten Lehrkräften und ehrenamtlichen Helfern sowie bei der Gemeinde Speichersdorf, die die Musikschule mit finanzieller Unterstützung von bis zu 30000 Euro jährlich fördert.
Bürgermeister Christian Porsch dankte für das Engagement, dass die Musikschule fester Bestandteil im Kulturangebot der Gemeinde ist. Trotz schwieriger Finanzlage stellt die Kommune 30000 Euro als freiwillige Leistung zur Verfügung. Das Gemeindeoberhaupt wünschte sich eine tragende Rolle der Musikschule im Betrieb der offenen Ganztagsschule ab 2027. Entsprechende Angebote seien umso wichtiger, impliziere Musizieren doch das Lernen sozialer und kognitiver Kompetenzen.
Der zweite Konzertteil begann nach der Pause mit einem romantischen Bee Gees-Titel („How deep is your love“), gefolgt von modernen Akkordeonstücken wie „Accordeopterix“ und „Despacito“. Die Vielfalt der Darbietungen reichte von klassischen Klavierstücken über gefühlvolle Gesangseinlagen bis hin zu ausdrucksstarken Balletttänzen. Ksenja Katernoha verzauberte das Publikum mit dem Tanz der Nikia aus dem Ballett „Bajaderka“. Ein Höhepunkt war das Zusammenspiel von Alina Brehm und Alexandra Burbach in „Original Rags“ von Scott Joplin, das den Ragtime in seiner ganzen Lebendigkeit aufleben ließ. Den krönenden Abschluss bildeten die Speichersdorfer Musikanten mit kraftvollen Arrangements wie „Bergwerk“ von Rainhard Fendrich und dem mitreißenden Medley „Golden Hits Herb Alpert“. Das Publikum zeigte sich begeistert und dankte allen Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus. Der Eintritt zum Konzert war frei, Spenden wurden jedoch gerne entgegengenommen, um die musikalische Nachwuchsförderung weiter zu unterstützen. Ein gelungenes Fest der Musik für alle Sinne, das noch lange nachhallen wird.
Ein Bericht von Dr. Wolfgang Hübner
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